QR-Codes haben sich etabliert, werden aber vielfach aus mangelndem Interesse nicht genutzt.

Durch die steigende Verbreitung von Smartphones, wachsen auch die Nutzerzahlen von QR-Codes in den letzten zwei Jahren von 14% auf 29%. Mit QR-Codes können Marketeers also einen immer größeren Anteil der Bevölkerung potentiell erreichen.

Aber: Innerhalb der Gruppe der Smartphone-Besitzer steigt die Nutzung nur unwesentlich. Der Anteil der Personen, die QR-Codes regelmäßig nutzen, geht sogar leicht zurück. Hauptgründe für die Nicht-Nutzung sind mangelndes Interesse an der Technologie und den Inhalten. Mit anderen Worten: Die technische Infrastruktur wird immer besser, es gelingt Content-Providern allerdings bislang noch zu selten, Interesse an den hinter dem QR-Code liegenden Informationen zu wecken.

Dies sind die Ergebnisse einer Tracking-Studie von SKOPOS zur Nutzung und Akzeptanz von QR-Codes, die in den Jahren 2014 und 2012 durchgeführt wurde. In jeder Erhebungswelle wurden 1.000 Personen online-repräsentativ befragt.

 

Bild aus QR-Codes-Studie

Bild aus QR-Codes-Studie

„Ein QR Code muss ein klares Nutzenversprechen machen und halten was er verspricht“, so Florian Alber, Senior Research Manager bei SKOPOS. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass Enttäuschungen negativ auf die Wahrnehmung des Absenders einzahlen. Desweiteren sollten die dahinterliegenden Informationen ebenfalls mobil optimiert dargestellt werden. „Man findet immer noch zu viele QR-Codes, die nur auf die reguläre, nicht-optimierte Firmenhomepage verlinken. Kein Wunder, dass die Nutzer da frustriert sind“, so Alber weiter.

Die folgenden Dinge sollten beim Einsatz von QR-Codes beachtet werden: Ein QR-Code muss immer zusammen mit einem klaren Nutzenversprechen kommuniziert werden. Es muss klar sein, was der User für seinen Aufwand erhält. Die Informationen hinter dem QR-Code müssen halten, was sie versprechen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Enttäuschungen negativ auf die Wahrnehmung des Absenders einzahlen. QR-Codes werden mit mobilen Endgeräten gescannt. Deshalb müssen die dahinterliegenden Informationen ebenfalls mobil optimiert dargestellt werden.

Die Ergebnisse unserer Studie können Sie sich in unserem Download-Bereich herunterladen:

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