Agile User-Experience-Forschung

Wir haben in den letzten Wochen und Monaten mit vielen Kunden aus unterschiedlichen Branchen gesprochen. Und häufig wurde thematisiert, dass die Arbeitsprozesse agiler, flexibler und schneller werden müssen, um mit den Entwicklern überhaupt mithalten zu können. Denn die arbeiten schon länger nach SCRUM und wollen Ergebnisse am besten morgen sehen, damit sie weiterarbeiten können. Im schlimmsten oder besten Fall wenden sie sich mit den Anliegen direkt an die Nutzer und überspringen den häufig behäbigen Prozess der Marktforschung.

Das sollte aber nicht so sein, denn Sie und wir sind die Experten, wenn es darum geht, mit dem Nutzer zu sprechen, ihn zu verstehen und seine Anforderungen und Erwartungen zu identifizieren. Daher haben wir beschlossen, unsere Arbeitsweisen zumindest zu hinterfragen.

Dazu wurden wir am ehesten in der Zusammenarbeit mit den UX-Abteilungen unserer Kunden gezwungen. Von unseren Erfahrungen und unseren Versuchen agil(er) zu arbeiten, haben wir auf zwei unterschiedlichen Plattformen berichtet. Am 27. April auf dem BVM Kongress in Berlin, am 17. Mai in einem Webinar. Im September sind wir mit einem ähnlichen Thema auf dem ESOMAR Kongress in New Orleans, USA, und im Oktober auf der Research & Results Messe in München vertreten. Ich glaube, wir sind da einem Trend auf der Spur, der viele beschäftigt.

So viel kann ich schon verraten. Marktforschung wird agiler werden müssen. Ob wir unsere Methoden komplett auf SCRUM ähnliche Prinzipien umstellen, weiß ich noch nicht. Sämtliche Business Units allerdings müssen sich umstellen und an das Tempo der Nutzer anpassen, denn die wollen schnell Ergebnisse sehen. Das nächste lean start up wartet schon darauf, den Nutzer mit einem neueren Produkt zu begeistern.

Wenn Sie weiteres Interesse an dem Thema haben, laden Sie sich HIER die Präsentation des Webinars herunter oder kommen Sie zu einem unserer kommenden Vorträge.