Schutz von Minderjährigen? Im Einzelhandel zeigen sich große Lücken

Es gibt gute Gründe, warum auch in einer freien Marktwirtschaft nicht alle Güter für jedermann verfügbar sind. Stichwort: Jugendschutz. Wer einen Blick in deutsche Supermärkte wirft, könnte den Eindruck erlangen, dass es für Minderjährige in den vergangenen Jahren immer schwerer geworden ist, Produkte zu kaufen, die unter das Jugendschutzgesetz fallen: Spirituosen werden in Glasvitrinen verschlossen, Zigaretten kommen hinter Gitter. Der Spruch „Ausweis dabei?“ scheint für viele Verkaufsmitarbeiter so selbstverständlich zu sein wie das „einen schönen Tag noch!“.

Doch ist unsere Jugend heute tatsächlich besser geschützt als früher? Oder wenigstens ausreichend? Ganz und gar nicht – so das ernüchternde Ergebnis einer Studie des Mystery-Forschungs-Instituts SKOPOS NEXT. In der Mehrzahl der untersuchten Fälle war es für Minderjährige problemlos möglich, hochprozentigen Alkohol, Zigaretten oder auch FSK-18 Videospiele zu kaufen.

Für die Studie wurden im Herbst 2016 in ganz NRW insgesamt 102 Testkäufe durchgeführt. Aufgesucht wurden Filialen von Supermärkten, Tankstellen und Elektrofachmärkten, verteilt auf städtische Ballungszentren sowie eher ländliche Gebiete. Zwar zeigen sich Unterschiede zwischen den Untersuchungsgruppen, insgesamt sind die Ergebnisse aber gleichermaßen besorgniserregend: In 59% der Testkäufe wurde keine Ausweiskontrolle durchgeführt. Bei Videospielen waren es sogar 79%.

Besonders bedenklich: Im Vergleich zu einer ähnlichen Studie von SKOPOS NEXT aus dem Jahr 2012 haben sich die Werte sogar verschlechtert. Es scheint, als hätten die positiven Meldungen zum Zigaretten- und Alkoholkonsum unter deutschen Jugendlichen aus der jüngsten Vergangenheit das Thema aus dem Blickfeld verdrängt.

Fest steht nur: Der Einzelhandel wiegt sich in trügerischer Sicherheit. Der Handlungsbedarf ist groß, die Einhaltung der eigenen Verkaufsstandards und -prozesse zu überprüfen.





Kontakt:
SKOPOS NEXT GmbH & Co. KG
Hans-Böckler-Str. 163
50354 Hürth
Phone: 02233-9988-660
info@skopos-next.de
www.skopos-next.de

SKOPOS präsentiert Eigenstudie zu Virtual Reality heute beim BVM Regionalabend

Das Thema „Virtual Reality“ gewinnt zunehmend an Bedeutung, nicht nur im Bereich des „Gaming“. Einer Studie aus dem vergangenen Jahr zufolge hat mehr als die Hälfte der deutschen Internet-Nutzer großes Interesse an Einkaufserlebnissen mit Virtual Reality. Doch nicht nur auf Konsumentenseite sind virtuelle Lösungen auf dem Vormarsch. Auch in der Marktforschung werden bereits erste Studien mit virtuellen Forschungsansätzen durchgeführt.

Heute präsentiert Andreas Ring anhand der Erkenntnisse eines Methodentests , welche besonderen Anforderungen es beim Einsatz von VR in der Marktforschung gibt und für welche Einsatzgebiete sich diese Technologie besonders eignet.

Mit einer Live-Demo werden Funktionsweise und Stand der Technik erläutert; darüber hinaus soll in der Diskussion mit den Gästen der Frage nachgegangen werden, welche Rolle VR heute und zukünftig in der Marktforschung spielen könnte.

Den vollständigen Bericht unserer Eigenstudie VR Car Clinc finden Sie hier.

Sie wünschen noch mehr Infos?
Dann rufen Sie uns gerne unter der auf der rechten Seite abgebildeten Nummer an oder nutzen Sie unser Anfrageformular.

Digitalisierungsmonitor der Finanz- und Versicherungsbranche 2016

Digitalisierung ist ein gesellschaftlicher Megatrend. Heutige Bank- und Versicherungskunden haben sich branchenübergreifend an eine Vielzahl nützlicher Online-Angebote gewöhnt. Den Benchmark an UX und Mehrwert setzen hier oftmals Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen.

Auch Finanzdienstleister nutzen zunehmend den Online-Vertrieb – meist ergänzend zum klassischen Berater.

Wie bereits im „Digitalisierungsmonitor 2015“ haben wir bei SKOPOS den Markt für Finanz- und Versicherungsprodukte analysiert und herausgearbeitet, welche Hebel von Finanzdienstleistern möglichst zielgerichtet genutzt werden müssen, um Investitionen im Bereich des Online-Vertriebs erfolgreich und effizient zu gestalten.

Zu diesem Zweck werden diverse Produktbereiche, Einstellungen, Bedürfnisse, Treiber und Barrieren von potenziellen Zielgruppen analysiert und vorgestellt. Deutschlandweit wurden 1080 Personen befragt, die über den Abschluss von Finanz- und Versicherungsprodukten im Haushalt (mit-)entscheiden.

Die Kernergebnisse entnehmen Sie folgender Übersicht:

Metaanalyse Interieur VR Car Clinic

Unter welchen Umständen kann eine klassische Car Clinic durch virtuelle Methoden ersetzt werden?

Der Automotive-Markt erlebt Innovationsschübe. Elektromobilität, Konnektivität und autonomes Fahren verändern das Auto und den Verkehr nachhaltig und fundamental. Bestand haben wird nach wie vor das grundlegende Bedürfnis nach individueller Mobilität, jedoch führen veränderte Fahrzeugkonzepte zu einem Wandel von technischen Anforderungen und gestalterischen Möglichkeiten. Dies gilt insbesondere für Aspekte des Innenraums. Um Kundenwahrnehmung und –präferenzen zu ermitteln, sind Car Clinics das forscherische Mittel der Wahl. Diese Evaluation unter „realen“ Bedingungen verspricht eine hohe Prognosegüte. Jedoch sind solche Methoden mit einem hohen budgetären Aufwand verbunden. Insbesondere wenn ein Prototyp gegen Wettbewerbsfahrzeuge auf mehreren Kontinenten getestet werden soll.

Vor dem Hintergrund des technologischen Reifeprozesses von VR-Brillen stellt sich nun die Frage, inwiefern virtuelle Clinics klassische Car Clinics ersetzen können. Aktuelle VR-Brillen lassen den Nutzer (aufgrund von grafischer Auflösung und Latenz der Lagesensoren) bereits heute Immersion erleben. Mit anderen Worten: Die virtuelle Welt wird temporär als Realität erlebt und die „echte“ Welt gerät in den Hintergrund. Verantwortlich dafür sind neben dem stereoskopischen Bild (räumliches Sehen) auch die Interaktion (Lage- und Bewegungssensoren) und ggf. auch die Einbindung akustischer Stimuli.

Bei SKOPOS setzen wir uns kritisch mit allen Erhebungsformen auseinander. Aus diesem Grund haben wir im Rahmen einer Eigenstudie untersucht, welche Untersuchungsgegenstände sich im Fahrzeuginnenraum für eine VR Car Clinic eignen.

Um diese Frage zu beantworten, haben wir eine Metaanalyse durchgeführt. Diese beinhaltet 3 Testgruppen mit digitalen Stimuli (2D Foto, 360° Foto und Stereoskopisches VR) und eine Kontrollgruppe mit dem realen Fahrzeug Volvo XC90.

Kernergebnisse:

Studiensteckbrief:

Schüler wählen uns als Praktikumsstelle

Nachdem uns am 27.4.2017 zwei Schülerinnen im Bereich Marktforschung zum Praktikum besuchten, ist klar: Auch die jüngere Generation hat Interesse an der Marktforschung!

Mit großem Interesse hörten die beiden zu, als unsere Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen ihnen ihre Berufe vorstellten.

Mit einer offenen freundlichen Begrüßung wurden und werden Schüler bei uns immer gern aufgenommen.

 

 

 

Unsere Vorträge auf der GOR 2017

Agiles Projektmanagement fesselt uns weiterhin. Wir verlieren also nicht an Geschwindigkeit und präsentieren auch auf der GOR 2017 unsere breite Erfahrung aus den Bereichen User Experience und Website-Usability. In unserem Vortrag zu Chatbots widmen wir uns dem spannenden Thema der künstlichen Intelligenz und erklären den positiven Einfluss auf Online Surveys.

Das SKOPOS UX Research Team erhält Unterstützung.

Als Project Manager unterstützt Juliana Brell seit Januar 2017 den Bereich UX Research bei SKOPOS. Die 27-Jährige aus dem Rheinland hat erst an der RWTH Aachen den Studiengang Technik-Kommunikation und anschließend ihren Master in Kognitions- und Medienwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen abgeschlossen. „Wir freuen uns jetzt schon über die tatkräftige Unterstützung von Frau Brell, die mit ihren fachspezifischen Erfahrungen in den Bereichen psychologische Forschungsmethoden und Interaction Design eine perfekte Unterstützung für unser UX Research Team ist.“ so Till Winkler, Teamleiter UX Research bei SKOPOS. Der Arbeitsschwerpunkt von Frau Brell wird dabei in der zielgruppenspezifischen Optimierung der Interaktion sowie des Designs von Produkten und Services liegen.

 

Bitte anschnallen! Agiles Projektmanagement beschleunigt die Marktforschung

SKOPOS ist Gastredner in der marktforschung.de-Session auf der GOR 2017 in Berlin. Sebastian Schmidt und Till Winkler haben in den letzten 12 Monaten immer wieder über ihre Erfahrungen im Bereich der agilen Forschung berichtet. In Amsterdam bei der ESOMAR, in Berlin auf dem BVM Kongress und in New Orleans auf der ESOMAR Conference sprachen sie über verschiedene agile Projekte und Vorgehensweisen. Auf der GOR 2017 in Berlin berichten sie nun in der von marktforschung.de initierten Session am 16. März um 16.00 Uhr noch einmal über ihre gesammelten Erfahrungen und leiten daraus Empfehlungen ab, die der Marktforschung als Leitlinie dienen können. Erfahren Sie hier schon heute mehr über UX Research.

Chat-Interfaces in Befragungen – lebensnah und mobile-friendly?

Auch 2017 wird SKOPOS auf der General Online Research in Berlin neue Erkenntnisse aus der Welt der Online-Marktforschung präsentieren.

Messaging-Apps wie WhatsApp haben weltweit den Siegeszug über SMS & Telefonie angetreten und unsere Kommunikation in den letzten Jahren maßgeblich geprägt. Mit „intelligenten“ Chatbots am Horizont, die Service-Anfragen beantworten, bei der Flugbuchung helfen oder einen Tisch im Lieblingsrestaurant reservieren, werden wir uns noch mehr an Chat-Interfaces gewöhnen.

Und damit stellt sich für uns die Frage: Ist das nicht der zeitgemäße Weg, um mit Befragten in Kontakt zu treten? Denn in der Marktforschung könnten Chatbots schon heute bei Ad-hoc-Befragungen in Online Communities und bei Customer Experience-Studien als schnelles und flexibel einsetzbares Tool genutzt werden. Gänzlich werden wir dieser Frage in unserem Vortrag „Conversational Survey Frontends: How Can Chatbots Improve Online Surveys?“ gerecht.

Hier zeigen wir die Ergebnisse einer ersten, innovativen Studie, in der wir sowohl Gemeinsamkeiten mit traditionellen Online-Fragebögen als auch Unterschiede zu diesen untersuchen. Für uns ist das aber nur der Einstieg in weitere zukunfts-weisende Technologien wie Machine Learning und Natural Language Processing. Technologien mit denen in den nächsten Jahren vollkommen neue Wege der Befragung entstehen können.

Mit Freude teilen wir unser Wissen mit Ihnen in der Session Interactive Features and Innovations in Web Surveys am 17. März um 11:40 Uhr auf der GOR 2017.

Neue kostenfreie Webinare – jetzt anmelden.

Wir setzen unsere Webinar-Reihe in 2017 fort und laden Sie schon jetzt herzlich zu diesen beiden ein:

VR Car Clinic
Kann eine klassische Car Clinic durch virtuelle Methoden ersetzt werden? Dies beantworten wir mit unserer Eigenstudie, in der wir analysiert haben, welche Untersuchungsgegenstände sich im Fahrzeuginnenraum für eine VR Car Clinic wirklich eignen.
24.01.2017 14.00 Uhr

Digitalisierungsmonitor Finanz- & Versicherungsbranche
Erleben Sie, welche Hebel von Finanzdienstleistern möglichst zielgerichtet genutzt werden müssen, um Investitionen im Bereich des Online-Vertriebs erfolgreich und effizient zu gestalten.
31.01.2017 14.00 Uhr

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Hier erfahren Sie noch mehr und können sich in wenigen Augenblicken für unsere Webinare anmelden. Und sollten Sie an einem der beiden Termine verhindert sein, melden Sie sich doch telefonisch bei uns. Wir vereinbaren gerne einen persönlichen Beratungstermin mit Ihnen.